Taufe – zur Zeit nicht empfehlenswert

Wie melde ich eine Taufe an?

Ansprechpartnerin ist zunächst die Pfarrerin der Gemeinde, Pfrin. Langer. Am einfachsten ist es, wenn Sie eine Mail schreiben an: elke.langer@ekir.de.

Hier finden Sie nun Dokumente zur Anmeldung und Vorbereitung auf die Taufe:

Taufsprüche kann man auch finden unter https://www.konfispruch.de

und schließlich gibt es auch eine app fürs Handy: Taufbegleiter

Den Taufbegleiter finden Sie auch online unter: https://www.evangelisch.de/taufbegleiter

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Was die Taufe bedeutet

Jesus sagt: Gehet hin in alle Welt und macht alle Völker zu Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und bringt ihnen alles bei, was ich euch gelehrt habe. Und ich werde bei Euch sein jeden Tag bis ans Ende der Welt.

Ein Kind ist geboren und die Freude ist groß! Aber auch die Sorgen der Eltern: Wird mit meinem Kind alles gut gehen? In was für eine Welt ist dieses Kind hineingeboren?

Viele Eltern haben an dieser Stelle den Wunsch, ihr Kind Gott anzuvertrauen und melden es zur Taufe an. Dabei ist die Taufe keine Glasglocke. Sie ist ein Freundschaftsband: Gott geht mit durch Dick und Dünn. Es ist ein Band der Gotteskindschaft: In der Taufe sagt Gott Ja zum Kind. Zum Vor- und Nachnamen kommt jetzt ein dritter: Gotteskind.

Wenn ein Säugling getauft wird, dann kann er sich nicht bewusst dafür entscheiden. Das tun seine Eltern für ihn. Aber sie übernehmen damit auch die Aufgabe, das Kind dahin zu begleiten, dass es eines Tages, zum Beispiel bei der Konfirmation, seinerseits ein Ja zu diesem Bund mit Gott sprechen kann.

Die Paten unterstützen die Eltern bei diesem Auftrag der christlichen Erziehung. Darum ist es unerlässlich, dass die Paten einer christlichen Kirche angehören. Wenn sie nicht evangelisch und aus den Nettetaler Gemeinden sind, dann bringen sie eine entsprechende Bescheinigung aus ihrer Heimatgemeinde mit.

Ein Kind wird nicht in den luftleeren Raum hinein getauft, sondern in eine Gemeinde vor Ort.
Darum findet bei uns die Taufe immer im Gemeindegottesdienst statt.

Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin mit Ihrer Pfarrerin, die Ihnen auch gerne alle Fragen zur Taufe beantwortet. Außerdem haben wir Ihnen in der Anlage ein paar hilfreiche Unterlagen zusammen gestellt.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Taufe?


Im Alter bis zu einem Jahr kann sie gefeiert werden als Willkommensfest für das neugeborenes Kind.

In der Trotzphase von 1 bis 3 bzw. 4 Jahren sollte man sich das gut überlegen. Das kann spannend werden, da ein Kind, das sich wehrt und nicht zum Taufbecken will, nicht getauft werden kann.

Besser ist es dann gegen Ende der Kindergartenzeit (ab 5 Jahre) oder zur Einschulung. Da kann das Kind bei der Vorbereitung mitwirken und hat eine schöne Erinnerung daran.

Sehr schön ist es auch, wenn Jugendliche am Ende der Konfirmandenzeit getauft werden. Das ist dann gleichzeitig die Konfirmation. In diesem Zeitraum ist es dann die bewusste Entscheidung von mündigen Christen. Mit 14 Jahren gilt die Religionsmündigkeit.

Und danach?
Egal, wie alt man ist, es ist nie zu spät für die Taufe/Konfirmation. Erwachsene werden in mehreren Gesprächseinheiten vorbereitet. Der Umfang richtet sich dabei nach den Vorkenntnissen.