Taufe

Jesus sagt: Gehet hin in alle Welt und macht alle Völker zu Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und bringt ihnen alles bei, was ich euch gelehrt habe. Und ich werde bei Euch sein jeden Tag bis ans Ende der Welt.

Ein Kind ist geboren und die Freude ist groß! Aber auch die Sorgen der Eltern: Wird mit meinem Kind alles gut gehen? In was für eine Welt ist dieses Kind hineingeboren?

Viele Eltern haben an dieser Stelle den Wunsch, ihr Kind Gott anzuvertrauen und melden es zur Taufe an. Dabei ist die Taufe keine Krankenversicherung. Aber sie ist eine Liebesversicherung: In der Taufe sagt Gott Ja zum Kind. Zum Vor- und Nachnamen kommt jetzt ein dritter: Gotteskind.

Wenn ein Säugling getauft wird, dann kann er sich nicht bewusst dafür entscheiden. Das tun seine Eltern für ihn. Aber sie übernehmen damit auch die Aufgabe, das Kind dahin zu begleiten, dass es eines Tages, zum Beispiel bei der Konfirmation, seinerseits ein Ja zu diesem Bund mit Gott sprechen kann.

Die Paten unterstützen die Eltern bei diesem Auftrag der christlichen Erziehung. Darum ist es unerlässlich, dass die Paten einer christlichen Kirche angehören. Wenn sie nicht evangelisch und aus der Gemeinde Lobberich-Hinsbeck sind, dann bringen sie eine entsprechende Bescheinigung aus ihrer Heimatgemeinde mit.

Ein Kind wird nicht in den luftleeren Raum hinein getauft, sondern in eine Gemeinde vor Ort. Darum findet bei uns die Taufe immer im Gemeindegottesdienst statt. Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin mit Ihrer Pfarrerin, die Ihnen auch gerne alle Fragen zur Taufe beantwortet. Außerdem haben wir Ihnen in der Anlage ein paar hilfreiche Unterlagen zusammen gestellt.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Taufe? Sie kann gefeiert werden als ein Willkommensfest für ein neugeborenes Kind. Wenn Sie gerne möchten, dass Ihr Kind eine Erinnerung an seine Taufe hat, dann könnte es etwa zum Zeitpunkt der Einschulung getauft werden. Oder noch später im Rahmen des Konfirmandenunterrichtes.

Egal, wie alt man ist, es ist nie zu spät für die Taufe. Für Erwachsene ist dabei ein spezieller Taufunterricht die Voraussetzung, damit sie wissen, worauf sie sich bei der Taufe einlassen.

LEITFADEN „TAUFE“  – Was ist zu tun

  1. Gottesdienst-Übersicht nach regulärem Ort und Tauftermin anschauen.
  2. Mail an die Pfarrerin (elke.langer@ekir.de) zur Absprache evtl. weiterer Termin-Möglichkeiten und einen Besuchstermin abstimmen.
  3. Anmeldung ausfüllen und mit Geburtsurkunde an die Pfarrerin schicken.
  4. Taufspruch aussuchen sowie Lieder und Gebete schreiben (s. Material zum Download)
  5. Ggfls Patenbescheinigungen einreichen (wenn der Pate einer christlichen Kirche angehört, aber nicht in unserer Kirchengemeinde gelistet ist)
  6. Ca 1-2 Wochen vor der Taufe besucht Sie die Pfarrerin und bespricht mit Ihnen ausführlich, wie der Gottesdienst abläuft und was die Taufe für Sie persönlich bedeuten kann.
  7. Beim Gottesdienst werden im Anschluss an den Gottesdienst alle Foto-Szenen, die Sie gerne festhalten möchten, nachgestellt. Während des Gottesdienstes würde das Fotografieren der Andacht und damit dem Wesentlichen des Taufgeschehens sehr schaden. Daher soll dabei die Konzentration nicht gestört werden.

HINWEIS: Wer tauft?

Ansprechpartnerin ist zunächst die Pfarrerin der Gemeinde, Pfrin. Langer. Außerdem taufen unsere Prädikanten, Frau Reifenrath und Herr Hubatsch.